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Denise liest: Bücher zum Thema Ernährung

Es ist April! Und ich finde das erste Quartal 2019 ging wahnsinnig schnell vorbei. Bei mir persönlich standen die letzten drei Monate eindeutig unter dem Motto "Eine Reise zur (Selbst-) Genügsamkeit". Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr demnächst in neuen Artikeln, aber ich kann euch schon verraten: ich habe mal wieder eine laaaaange Pause bei Instagram eingelegt (und es sieht derzeit nicht danach aus, dass ich in den nächsten Wochen und Monaten wieder zurückkomme.) Dieser Verzicht hat ganz viel in mir ausgelöst über das ich in den nächsten Wochen gerne berichte. 

 

Was mir besonders an meinem Instagram-Ausstieg gefällt, ist die Tatsache, dass ich wieder viel mehr Zeit zum Lesen gefunden habe. Und ich hab Lust euch davon zu erzählen! Ab sofort gibt es nun also in unregelmäßigen Abständen einen Artikel darüber welche Bücher ich verschlungen und welche ich ganz schnell wieder beiseite gelegt habe. In den vergangenen Wochen ging es dabei viel ums Loslassen und Verzichten, vor allem aber um Ernährung. In den nächsten Wochen werde ich hierzu noch einige Worte verlieren. Solltest du dich also noch nicht für meinen Newsletter eingetragen haben, empfehle ich dir dies gleich nachzuholen, um keinen meiner Artikel zu verpassen. Nun aber los mit den Buchempfehlungen!  


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"Fröhlich Fasten"

Susanne Fröhlich

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Dieses Buch lief mir (natürlich nicht!) durch Zufall über den Weg. Das fröhliche Cover sprang mir in der Bücherei sofort ins Auge und da ich auch einige andere Bücher von Susanne allein schon wegen ihrer lustigen Schreibe verschlungen habe (z.B. Der Hund, die Krähe, das Om... und ich! Mein Yoga-Tagebuch und Moppel-Ich: Der Kampf mit den Pfunden), landete es in meinem Korb. Zuhause las ich das Buch in einem Affenzahn durch und beschloss: das will ich auch versuchen! Susanne Fröhlich berichtet in diesem Buch über ihre Fastenzeit (komplett ohne feste Nahrung!), von ihren Erkenntnissen, ihren Gesprächen mit anderen und über die Wirkung des Fastens. Sie fastete ganze 35 Tage (was ich für mich erst mal ausschloss 😅) mit dem Ziel ihre Rheumabeschwerden einzudämmen. Und sie hatte Erfolg, was zur Folge hatte, dass sie sich sehr viel freier bewegen konnte und wieder Spaß am Yoga fand. Im Buch kommen außerdem Bekannte von ihr zu Wort, die sich auch an das Fasten gewagt haben. Für mich alles sehr authentische Texte inklusive Höhen und Tiefen, sodass ich beschloss auch eine Fastenwoche zu starten. (Spoiler: sie lief super!) Auch für alle, die gar nicht vorhaben zu fasten, ein unterhaltsames und interessantes Buch.


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Fasten: Der praktische Begleiter für Ihre Fastenwoche

Dr. Ulrike Borovnyak, Dr. med. Eduard Pesina

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Kaum hatte ich Susanne Fröhlichs Buch gelesen, begab ich mich in die Bücherei, um mich weiter über das Fasten zu informieren. Mit Fasten: Der praktische Begleiter für Ihre Fastenwoche wurde ich schnell fündig und kann es allen, die sich gerne am Heilfasten ausprobieren möchten, nur empfehlen. Dieses Buch hat mich in meiner Fastenwoche begleitet und mir dabei gute Hilfestellung geleistet. Nach einem "Vorspann" geht es direkt los mit praktischen Tipps und Anleitungen. Die Rezepte für die Fastenbrühen und -cocktails sind absolut machbar und schmeckten mir gut (die Sommersuppe hat es mir angetan. Die werde ich auch nach dem Fasten öfter mal kochen!) Danach folgen Kapitel zu den einzelnen Fastentagen, inkl. Tagesplänen, Yoga-Übungen und inspirierenden Denkanstößen. Auch auf die Themen Abführen mit Glaubersalz, sowie die Handhabung und Wirkung von Einläufen wird eingegangen. Das Schöne an dem Buch ist, dass nicht nur die körperlichen, sondern vor allem die seelischen Aspekte des Fastens beleuchtet werden - genau mein Ding! Mir hat das Buch super durch meine Fastenwoche geholfen. Klare Leseempfehlung für alle, die noch keine Erfahrung mit dem Fasten haben und gerne loslegen wollen!


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Fettlogik überwinden

Dr. Nadja Herrmann

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Dieses Buch ist mir in den letzten Jahren schon mehrfach begegnet, aber ich hab es nie gelesen. Es scheint, dass erst im letzten Monat die Zeit für mich reif war die Erkenntnisse zu verstehen. Was soll ich sagen? Das Buch ist ein game changer! Dr. Nadja Herrmann wog selbst einmal 150 kg und ist nun bei 65 kg angelangt. Durch einfachste Mathematik! Viele Kalorien, mehr Gewicht. Weniger Kalorien, weniger Gewicht. In ihrem Buch zerlegt sie abseits dieser eigentlich simplen Rechnerei jegliche Mythen, die wir uns gegenseitig über das Abnehmen erzählen (Hungermodus, Gene, schwere Knochen, "Übergewicht ist halb so schlimm" usw.) Ich beschäftige mich gefühlt bereits mein Leben lang mit Diäten und Gewichtsverlust. Doch dieses Buch hat mit seinen geballten Fakten einen Schalter in meinem Kopf umgelegt. Und mich teilweise auch geschockt. Die Bilder, die sie von ihrem eigenen Gewichtsverlust mit in das Buch gepackt hat, sind so nah an meinem eigenen körperlichen Zustand, dass ich öfter mal geschluckt habe und mir klar wurde: das, was sie über durch Fett vergrößerte Organe, die die Knochenstruktur dehnen, schreibt, passiert gerade genauso in meinem Körper. Grund genug nach meiner Fastenzeit auf meine Kalorienaufnahme zu achten und mein Gewicht dauerhaft zu senken. Die Organe und die Knochen werden es mir danken. Absolute Leseempfehlung für alle, die (genau wie ich ich) sich immer noch Geschichten darüber erzählen, dass sie halt so sind, wie sie sind und niemals abnehmen können!


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Essanfälle adé: Vom emotionalen Essen zum persönlichen Wohlfühlgewicht 

 

Olivia Wollinger

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Dieses Buch dürfte theoretisch gar nicht auf dieser Liste auftauchen, denn ich habe glaub ich nur ein Fünftel des mehr als 300 Seiten starken Buches gelesen. Dank des sehr übersichtlichen Inhaltsverzeichnisses konnte ich mir nämlich sehr gut herauspicken, was für mich relevant war. Zum Beispiel das Thema Hochsensibilität in Verbindung mit Essstörungen oder das Kapitel über emotionalen Hunger. Vor vier Jahren wäre dieses Buch Seite für Seite eine Offenbarung für mich gewesen. Dank der Erfahrungen aus meiner Psychotherapie und weiteren heilenden Maßnahmen war mir allerdings vieles bereits bekannt. Was ich sehr schön finde, ist, dass die Autorin aus dem eigenen Leben erzählt, Tagebucheinträge teilt und sehr nahbar ist. Viele ihrer Erfahrungen habe ich auch gemacht. Wer sich also noch nicht intensiv mit sich selbst beschäftigt hat, dem sei dieses sehr detaillierte Werk wärmstens ans Herz gelegt. Denn vom Umgang mit Essanfällen, physischem und psychischem Hunger über Selbstliebe bis zu bestimmten Therapie-Formen, ist so einiges dabei, das die Augen öffnen kann. 

Oh hell no! Ein Buch, das ich direkt wieder zugeklappt habe:

Ich bin dann mal schlank: Die Erfolgs-Methode

Patric Heizmann

 

Ich bin froh, dass ich erst das Buch Fettlogik überwinden gelesen habe, bevor ich durch Patric Heizmanns Buch blätterte. Denn er baut sein Programm genau um jene Punkte auf, die Dr. Nadja Herrmann detailliert auseinandernimmt und widerlegt. Für mich persönlich daher ein Fail, sodass ich das Buch sofort wieder beiseite gelegt habe. Von meiner Seite aus leider nicht empfehlenswert.  

 

 

Hast du eines dieser Bücher gelesen oder selbst eine Leseempfehlung für mich?

Schreib es mir gerne in die Kommentare!

 

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